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Meine Hubschrauber für den Reflexsimulator

Im Herbst 2001 kaufte ich mir zum Wiedereinstieg in die Modellfliegerei, oder genauer Modellhubschrauberfliegerei, eine Robbe Fernsteuerung und den Flugsimulator Reflex zum Üben am Computer. Anfänglich waren die Modelle, mit denen man im Simulator üben konnte, vom Aussehen her relativ primitiv, aber im Laufe des Jahres 2002 brachte der Hersteller des Simulators dann ein erweitertes Produkt auf den Markt, mit dem man sich eigene Modell erstellen konnte: das Reflex Modell Konstruktionsprogramm (kurz RMK). Mittlerweile gehört der RMK zum Standardlieferumfang des Reflex.

Mit diesem Programm kann man einfach eigene Modelle am Bildschirm konstruieren und die Oberfläche dann mit Texturen von real vorhandenen Modellen belegen.

Mittlerweile habe ich viele Stunden am Computer damit verbracht, eigene Modelle zu konstruieren. Mein erstes Simulationsmodell war das Modell der Schlüter Cobra, die ich im September 2002 gekauft hatte.

Am Anfang hatte ich verständlicherweise keinen Plan, wie man mit dem Tool einen Hubschrauber konstruiert, aber glücklicherweise ist ja eine umfangreiche Anleitung dabei. Der Anleitung folgend habe ich erstmal verschiedene Fotos von der Cobra gemacht. Wie man auf den Fotos sehen kann, muss man dabei Aufnahmen von den verschiedenen Seiten, von oben und unten machen.

Diese Fotos (die man natürlich gleich digital erstellt) werden dann in einem Bildverarbeitungsprogramm zu einer Datei zusammenkopiert und dienen später im RMK als Referenz für die verschiedenen Texturen des Hubschraubers.

Die Sitar-Gazelle

In einer Ausgabe der Zeitschrift "Rotor" habe ich einmal das Bild eines wunderschönen gebauten und bemalten Gazelle-Hubschraubers gesehen. Dieses Modell wollte ich unbedingt auch haben.

Nach Studium der Internetseite des Herstellers SITAR ("Modell nur komplett flugfertig; Preis auf Anfrage") und dann vorsichtiger Anfrage per E-mail war sehr schnell klar, dass ich mir dieses Modell nicht kaufen würde - einfach zu teuer. Dafür wollte ich es aber gerne als Simulatormodell für den Reflex erstellen.

Glücklicherweise hat mir Herbert Sitar die Kontaktdaten des Besitzers der Gazelle, die in der Rotor abgebildet war, vermittelt: Peter Albrecht. Peter hat mir dann freundlicherweise und sehr schnell die benötigten Fotos gemacht und zur Verfügung gestellt.

Meine Gazelle war einer der ersten (oder der erste?) Hubschrauber für den Reflex mit einem Dreiblattrotor. Das hat zwar im Gegensatz zur Realität NULL Auswirkungen auf die Simulation und das Flugverhalten im Reflex, sieht aber wenigstens gut und originalgetreu aus. 

Peter Albrecht hat mir dann noch geholfen, die Simulationsparameter so einzustellen, dass sich die Gazelle nach Aussage von Peter im Simulator sehr ähnlich fliegt wie in Realität.

Beim Vergleich der Fotos vom realen Modell (oberes Bild vor tollem Alpenpanorama) und dem Simulationsmodell für den Reflex (unteres Bild) kann man sehr schön sehen, dass das Mapping der Fotos auf das Computermodell recht gut gelungen ist.

Henseleit 3DNT

Nachdem ich mittlerweile selber zwei 3DNTs, einen MP-E und einen MP-V50 besitze ist klar, dass ich für diese Hubschrauber auch entsprechende Simulationsmodelle im Reflex habe. Zumindest für den 3DNT habe ich es mir etwas einfacher gemacht, denn ich musste das Simulationsmodell nicht von Grund auf neu konstruieren. Ich habe vielmehr ein bestehendes Modell abgeändert und einfach nur andere Texturen verwendet. Die Texturen bestimmen letzendlich das Aussehen des Hubschraubers im Simulator.

Der erste 3DNT, den ich im RMK modelliert habe, war das Modell mit der schwarzen Carbon-Haube und den knallroten Aufklebern. Dies ist auch mein Lieblingsmodell beim Fliegen, obwohl die Erkennung der Fluglage doch sehr stark eingeschränkt ist. Aber auch diesen Effekt kann man im Simulator ja sehr gut üben.

Weitere Modelle (siehe auch unten), die ich vom NT modelliert habe: "Hornissen"-NT, ein schwarz-gelber NT und weitere 3DNTs im Kundenauftrag.

Henseleit MP-E

Beim (damals) neuesten Modell von Jan Henseleit hatte ich dann prominente Unterstützung durch den Hersteller selber.

Ich hatte auf dem Helitreffen in St. Johann/Tirol Jan Henseleit und Mark Juhrig kennengelernt. Nachdem ich Mark, der als einer der wenigen Ausgewählten ein Vorserienexemplar des MPs fliegen durfte, schon nach Fotos des MP gefragt hatte, überraschte er mich nach kurzer Zeit mit der Mitteilung, dass Jan selber Fotos gemacht haätte, die er mir dann schicken würde. Und da man für die Fotos einen möglichst einfarbigen Hintergrund braucht, hat Jan dies höchstpersönlich besorgt (wie man auf dem Foto am oberen Bildrand sehen kann). 

Nach dem ersten Kontakt Anfang Mai und dem Erhalt von Jans Fotos Ende Mai wurde dann die eigentliche Modellierung hauptsächlich in den Morgen- und Abendstunden unseres Spanienurlaubes gemacht. Für einige Details (Kreisel, Motorregler, Motor, Akkus, etc.) habe ich dann noch weitere Fotos zuhause (von anderen Modellen...) erstellt.

Das Modell habe ich dann noch aus Spanien per Internet an Mark und Jan geschickt und die beiden haben dann die entsprechenden Flugparameter am Reflex "erflogen" und mir mitgeteilt. So läßt sich der MP-E am Computer sehr real fliegen. Viele "Reflexer" bezweifeln bei der Benutzung dieses Modells zwar die Realität der Steigraten, aber die haben wohl auch noch nie einen echten MP-E in den Fingern, oder unter den Knüppeln gehabt.

Nachdem ich einmal das Modell des 3DMP im Computer oder richtiger gesagt im RMK hatte, konnte ich natürlich mit weitaus geringerem Aufwand weitere Modelle erstellen. In diesem Fall muss man ja nur andere Fotos und Texturen auf die Flächen des Hubschraubersimulationsmodells mappen.

Also kamen nacheinander ein "nackter" MP ohne Haube, ein gelb-schwarzer im NT Design, das Design des MP wie ich ihn im Moment fliege und das Modell von Robert Sixt dazu (siehe unten).

Graupner Bell 212 Twinjet

Alexander Glanzer aus Spittal in Kärnten hat mir Bilder der wunderschön restaurierten Graupner Bell 212 Twinjet geschickt. Sein Vater hat von diesem aufwändig restaurierten Hubschrauber Fotos gemacht und ich habe dann das entsprechende Modell für den Reflex-Simulator erstellt.

Mittlerweile habe ich selber auch einen alten Graupner Bell 212 Hubschrauber im Keller stehen, der allerdings noch auf die Restaurierung wartet. Mit dem Simulationsmodell kann ich mich aber schon jetzt darauf einstellen, ob und wie sich der alte Hubschrauber dann ohne Kreisel fliegen lassen wird.

Rolf Scheckers Hubschrauber

Nachdem er den Simulator bei mir einmal ausprobiert hatte, hat sich mein Freund Rolf auch den Reflex-Simulator gekauft. Vor allem in der Zeit, als Rolf von Pult- auf Handsender umgestellte, hat er dann auch sehr viel mit dem Simulator geübt.

Rolf ist ja am Anfang auch Verbrenner-Hubschrauber geflogen und hatte zeitweise drei Genesis-Hubschrauber. Zwar gab es die Genesis auch als Modell für den Reflex, aber eben nicht in Rolfs typischer "Schock-Bemalung" - Rolf hat seine Genesis besonders auffällig bemalt, da er etwas Probleme mit der Erkennung der Fluglage hat. Also habe ich ihm "seine" Genesis auch für den Reflex modelliert.

Für das erste Modell konnte ich einfach die Vorlage aus dem Internet nehmen und mußte nur die Haube anders einfärben. Dann hat Rolf seine Genesis aber umgebaut und eine Evolution-Vollverkleidung montiert. Damit sieht die Genesis sehr rasant aus und wird nach Rolfs Aussage im Flug auch schneller als mit der Standardhaube.

Mittlerweile hat Rolf alle Verbrennerhubschrauber verkauft und fliegt nur noch Elektromodelle. Und für sein großes Modell, den Joker von Minicopter, gibt es ja bereits ein schönes Simulationsmodell im Standardlieferumfang des Reflexsimulators.

Weitere Reflexmodelle