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Die Superfliege

August 1993

Ich bin eigentlich auf der Suche nach dem neuen Buch von Wolfgang Schimmelpfennig, das schon seit langem angekündigt ist. Ich will gerade den Buchladen wieder verlassen, da sehe ich ein anderes neues Drachenbuch "Leistungsstarke Lenkdrachen zum Nachbauen", Autor ist Peter Rieleit. Ich schaue mir das Buch an und entdecke auf der Rückseite das Bild jener "Libelle", die ich schon ein paar mal auf Fotos von Freunden bewundert habe. "Ach, ein Buch von dem Erfinder dieses Superdrachens", denke ich und wage gar nicht zu glauben, dass sich in diesem Buch vielleicht auch ein Bauplan für diesen Drachen findet. Doch siehe da, auf den letzten 8 Seiten ist tatsächlich ein Bauplan abgedruckt. Das Ding heißt "Superfliege"; und sieht auf den vielen Bildern im Buch noch beeindruckender aus. Das Buch wird sofort gekauft.

Zuhause angekommen zeige ich es begeistert Anja und meinem ebenfalls drachen-begeisterten Nachbarn. Einhelliger Kommentar: "Der Drachen ist toll, aber selber bauen?"

Ich fange an, Kataloge zu wälzen und die Besitzer der gängigen Drachengeschäfte in der Karlsruher Umgebung zu nerven auf der Suche nach einem geeigneten Stoff in den richtigen Farben und vor allem: nicht zu teuer. Bei einem amerikanischen Mail-Order-Geschäft schließlich werde ich fündig: Eine Probe mit 36 verschiedenen Farben und incl. Steuer und Zoll ca. 10 DM pro qm. Beim Zusammenrechnen der benötigten Mengen der verschiedenen Farben stoße ich dann auf den ersten Fehler im Bauplan: es werden nicht 48m Stoff benötigt sondern ca. 90m. Wie Peter Rieleit später bestätigt, hat er beim Zusammenrechnen der benötigten Stoffmenge nur ein Paar Flügel berücksichtigt.

Nach einigem Hin- und Herüberlegen entscheide ich mich tatsächlich dafür, die Fliege zu bauen. Zeitlich betrachtet, hoffe ich, im Frühjahr fertig zu sein. Die große Einweihung soll dann beim 10. Internationalen Drachenfest auf Fanø erfolgen. Ich bestelle 76m Stoff in Amerika und vertraue darauf, dass meine gesammelten Reste im Keller für die Anfertigung des 15m Schwanzes und der 38 Profile für die Flügel ausreichen (zum Vergleich: Allein die 15m Stoff für den Schwanz reichen locker aus, um sich eine kleine Krake zu bauen!). Was ich selber in der Berechnung vergessen hatte, war die Musterung der Flügel und des Körpers. Die Kreise auf den Flügeln mit einem Durchmesser von 24, bzw. 28cm, benötigten alleine noch einmal je 4m Stoff in schwarz und pink. 

September 1993

Der Briefträger bringt die Mitteilung, dass ein Paket für mich aus Amerika eingetroffen ist und beim Zoll abgeholt werden muss. Dort stürze ich die Beamten erst einmal in tiefe Verunsicherung: "Spinnakernylon? Wofür braucht man das? Also das hatten wir hier noch nie...." Schließlich finden sie doch einen Weg, wie man das Paket verzollen kann, so dass ich schließlich noch einmal 25% des Wertes für Zoll und Einfuhrsteuer bezahlen muss.

Dezember 1993

Mittlerweile bin ich nach Ulm umgezogen. Ich habe mit dem Ausschneiden und Zusammennähen des Körpers angefangen. Hier mache ich eine kleine Änderung gegenüber dem Bauplan: Ich arbeite segmentweise und schneide pro Segment gleich 2m Stoff ab, so dass ich mir eine Naht spare. Die Reihenfolge beim Zusammennähen ist auch etwas anders: Erst werden die einzelnen Segmente mit den Verzierungen versehen, dann die einzelnen Beine angenäht. Erst danach werden die Segmente an den Seiten geschlossen und mit den anderen Segmenten zusammengenäht. Bevor das Kopfsegment angenäht wird, habe ich die Umrisse der Flügel angezeichnet.  

Auch der Kopf wird schon fertig gestellt. Dabei habe ich für die Augen (die aus jeweils zwei Halbschalen bestehen) die einzelnen Halbschalen aus je einer weißen und einer schwarzen Halbschale hergestellt. Auf die weiße wird ein sechseck-förmiges Rautenmuster aufgezeichnet. Dann werden die schwarze und die weiße Halbschale an den Rändern miteinander vernäht. Danach habe ich die einzelnen Sechsecke mit einem Zickzack-Stich aufgenäht und am Ende die kleinen schwarzen Sechsecke von der anderen Seite her ausgeschnitten. Erfreut stelle ich fest, dass ich insgesamt relativ wenig Verschnitt habe, im Gegensatz zum Beispiel zum fliegenden Frosch von Jürgen Ebbinghaus, der ja wohl sehr viele runde Kanten hat.

15. Februar 1994

Der erste Schritt ist geschafft: Der gesamte Körper mit allen Beinen und der Musterung ist fertig. Ein schöner, relativ warmer Samstag wird benutzt, um mit Hilfe meines Nachbarn einen ersten "Test-Roll-out" der Fliege durchzuführen. Der Wind hätte zwar auch etwas stärker sein können, aber es reicht, um einen ersten Eindruck von der Größe der fertigen Fliege zu bekommen.

In lauter Überschwang schreibe ich eine Nachricht an meinen Drachenfreund in Schweden: "Ich habe alle Teile der Fliege ausgeschnitten!" Es wird sich im Verlauf der nächsten Monate zeigen, dass ich noch einige wesentliche, aufwendige Teile vergessen hatte.

Ich fange mit den beiden unteren Flügeln an. Genauso wie mit dem Körper will ich auch die Originalmusterung der Flügel nachbilden. Sie besteht bei meiner Fliege aus schwarzen Kreisen mit 28cm Durchmesser. Die ersten Kreise nähe ich noch ohne Hilfe auf die Flügel mit dem Ergebnis, dass am Ende eine kleine Falte entsteht. Für die folgenden Kreise habe ich dann UHU-Kleber benutzt. Dieser Kleber, wie einige Konkurrenzprodukte auch, hat den Vorteil, dass er mit Wasser wieder ausgewaschen werden kann. Im folgenden habe ich dann die Kreise am Rand mit Uhu auf dem Flügel festgeklebt, festgenäht, und anschließend die Unterseite aus dem Flügel wieder herausgeschnitten.

8 Kreise pro Flügelseite für den unteren Flügel, 9 beim oberen (macht insgesamt 34 Kreise...). Am Abend des 8. März werden die beiden unteren Flügel fertig. Eigentlich hatte ich gehofft, dass ich meinen Freunden, die morgen zu meinem Geburtstag kommen, vielleicht schon eine flugfertige Fliege zeigen könnte, aber wieder einmal hatte ich die Arbeit unterschätzt. Nach anfänglichem Hin- und Herprobieren mit den Abmessungen für die Flügel (und weil ich grundsätzlich ziemlich faul bin) habe ich mich entschieden, nicht genau die Abmessungen aus dem Buch zu übernehmen. Ich habe auf einer Unterseite eines Flügels die Außenumrisse des fertigen Flügels aufgezeichnet, in etwa den Umrissen der Flügel von Peter folgend. Danach habe ich diese Kurve auf die Flügelunterseiten übertragen. An der Leitkante muss man bei der Flügeloberseite noch ca. 8cm addieren. Das ist die Differenz in der Länge zwischen Ober- und Unterseite.

Dasselbe macht man dann auch beim oberen Flügelpaar. Danach zeichnet man auf jedem Flügel die Lage der einzelnen langen und kurzen Profile ein. Von einer Flügelunterseite nimmt man jetzt die Länge der 9 bzw. 10 verschiedenen Profile ab. Meiner Ansicht nach lohnt es sich nicht, Schablonen für die Profile anzufertigen, da man 19 verschiedene Schablonen bräuchte, die nur je zweimal benutzt werden. (Es sei denn, man plant die Serienfertigung der Fliege...).

Diese Längen habe ich dann auf einem sehr biegsamen dünnen Holzstab aufgetragen. Auf einem ausreichend langen Stück Packpapier habe ich dann die Profile aufgezeichnet. Von diesem Original habe ich dann die Profile auf das Spinnakernylon übertragen.

Bei der Befestigung der Waage an den Profilen habe ich mich nicht an die von P. Rieleit vorgeschlagenen Gurtbänder gehalten. Zum einen fand ich in den Drachengeschäften in und um Ulm nicht die richtigen Bänder, und außerdem hatte ich etwas Bedenken wegen des zusätzlichen Gewichtes dieser Bänder. Also habe ich eine an die Peels von Peter Lynn angelehnte Befestigung gewählt: Auf die Profile werden Schleifen aus Waageschnur genäht, die auf der Unterseite der Flügel etwa 1 cm herausragen.

Bei den unteren Flügeln habe ich diese Schleifen auch gleich noch an der richtigen Stelle auf der Oberseite herausragen lassen, um so die Kräfte vom Profil direkt auf die Waagenschnur leiten zu können. An den Schlaufen auf der Oberseite wird die Verbindung zum Oberflügel befestigt.

Vor dem Aufnähen dieser Schlaufen auf die Profile sollte man sich aber genau überlegen, in welcher Reihenfolge man die Profile dann auf die Unter-bzw. Oberseiten der Flügel näht. Wenn man das nämlich nicht macht, dann kann es passieren, wie bei mir, dass man plötzlich den kompletten Flügel unter den Arm der Nähmaschine packen muss...

Die Befestigung à la P. Rieleit ist zwar mit Sicherheit die stabilere, aber bis jetzt habe ich noch keine negativen Erfahrungen mit meiner Art der Befestigung gemacht. Und auch die Peels von Peter Lynn sind nicht gerade für eine schlappe Kraftentfaltung bekannt.

Ein bisschen stolz bin ich auch auf die Tatsache, dass nur an vier Punkten eine Naht von außen zu sehen ist: 5cm Naht an den Abschlussstücken der Flügel. Mit etwas Planung gelingt es wirklich ohne viel zusätzlichen Aufwand, alle Nähte sauber von innen zu machen. Etwas knifflig war die Befestigung der Beine am Körper. Hierfür habe ich mir eine kleine Schablone angefertigt. Diese Schablone entspricht gerade dem Umfang der Öffnung für die Beine. Mit dieser Schablone habe ich dann die Umrisse der Beinöffnung auf den Körper aufgezeichnet. Danach wird die Belüftung des Körpers mit einem Lötkolben ausgeschnitten. Beim Aufnähen der Beine muss dann darauf geachtet werden, dass die Naht der Beine vorne ist, da ich in dieser Naht auch die Befestigungsstücke für die Beinwaage festgenäht habe. Mit dem Festnähen fängt man dann vorne an und macht die erste Naht bis nach hinten. Dann fängt man wieder von vorne an und näht in der anderen Richtung weiter. Am Schluss kann es passieren, dass man ungenau genäht hat. Die dann notwendig gewordene Falte im Bein kann man problemlos hinten verstecken.

Noch einmal schneide ich 20 Profile für die beiden oberen Flügel aus. Danach habe ich erst einmal für einige Wochen schmerzende Knie: Holzparkett kann verflucht hart sein, und wenn man dann auch noch drei Stunden darauf kniend herumrutscht, tut es sehr weh.

1. Mai 1994

Die Fliege ist zum ersten Mal flugfertig. Es fehlen zwar noch die beiden oberen Flügel, aber ich wollte doch nicht mehr solange warten. Schon beim Zusammennähen des Körpers mit dem Kopf zeigt sich, dass im Bauplan ein weiterer kleiner Fehler ist: Der Umfang des Kopfes, wie er auf dem Bauplan eingezeichnet ist, ist viel zu groß für die Öffnung im Rumpf. Auch nachdem ich die Einschnürung, die zwischen allen Rumpfsegmenten eingebaut wird, an einem Teil des Kopfsegmentes wieder aufgetrennt habe, ist der Kopf immer noch zu groß. Mit einiger Improvisation (das Dreieck auf dem Kopf ist überflüssig, zusätzliche Abnäher) gelingt es mir aber dennoch den Kopf zu befestigen. Wie sich dann beim Fliegen herausstellt, hatte ich auch eine andere eigenmächtige Änderung des Kopfes umsonst gemacht. Ich hatte an Stelle des einfachen schwarzen Kreises, der den Mund darstellen soll, einen ca. 15cm langen Saugrüssel angenäht. Dies sah aber nicht besonders gut aus, und außerdem verhinderte es, dass durch die Öffnung im Kopf ausreichend Luft den Körper füllte.

Mangels Wind wollte die Fliege zu diesem Zeitpunkt aber leider nie richtig hochfliegen. Ein weiteres Manko war, dass ich noch keine Öffnung von den Flügeln zum Körper hergestellt hatte. Zusammen mit dem bereits erwähnten Rüssel-Effekt sorgte dies dafür, dass sich der Körper nicht mit Luft füllte und ziemlich schlapp herunterhing. Nach den ersten Testflügen habe ich deshalb in den Rumpf noch einige Löcher gemacht an den Stellen, wo die Flügel am Rumpf befestigt sind.

Beim ersten Lesen der Bauanleitung hatte ich noch geschmunzelt über den Satz: "Bei ausreichend Wind und mit zwei Helfern ist es kein Problem, die luftgefüllte Fliege zu starten." Bei diesem Probeflug stellte sich heraus, dass man am besten drei Helfer und wirklich konstanten Wind mit etwa 3 Bft zur Verfügung hat. Aber alle Helfer waren der Meinung, wenn die Fliege erst einmal fertig ist, dann sieht sie bestimmt super aus.

3. Mai

Nach einer Rückfrage bei Axel Voss, dem Herausgeber des Drachenmagazins, habe ich jetzt die Telefonnummer von Peter Rieleit. Nachmittags kann ich ihn nicht erreichen, aber abends klingelt dann bei mir das Telefon: "Hier ist der Erfinder der Superfliege. Wo klemmt's denn?" Nachdem ich ihm eine Zeichnung gefaxt hatte, auf dem ich das Problem mit dem Kopf skizziert hatte, konnte er mir schnell weiterhelfen. Sein erster Kommentar war allerdings: "Als ich den Bauplan in dem Buch veröffentlicht habe, hätte ich nie geglaubt, dass es wirklich jemanden gibt, der sich tatsächlich die Fliege baut!"

Am 15. Mai ist die Fliege dann zum zweiten Mal flugfertig mit allen Flügeln. Leider ist der Wind nicht ausreichend, um sofort einen Probeflug zu machen. Trotzdem wird die Fliege an den kommenden Tagen mehrfach auf die nahe gelegene Wiese geschleppt und ausgepackt. Dabei stelle ich fest, dass dieses Aus- und Einpacken ausreicht, um die Verbindungsstelle der Oberseite der Flügel mit dem Körper einzureißen. Hier sollte man also unbedingt auf beiden Seiten(Flügelvorderkante und Körper) eine ausreichende Verstärkung aufnähen. Die Fliege ist jetzt völlig fertig; ich habe als letztes auch die Abschlüsse der Flügel angenäht.

11. - 25. Juni 1994, Fanø

Nachdem es mit einem Probeflug mangels Wind zuhause nicht mehr geklappt hat, setze ich jetzt alle Hoffnungen auf Fanø. Da wir zwei Wochen dort bleiben, sollten wir eigentlich genügend Zeit dafür finden. Nach einigen Tagen mit schlechtem Wind klappt es am Dienstag dann endlich. Die Fliege fliegt wirklich! Bei ca. 4 Bft. fliegt sie sehr stabil und entwickelt auch mächtig Zug.

In der Luft sieht sie mit den doch recht großen Abmessungen und den dicken Flügeln fast schon bedrohlich aus. Am offiziell zweiten Tag des Festivals versuchen wir dann die Superfliege erneut zu starten, aber der Wind ist zu stark und schon nach kurzer Zeit sind im Rumpf auf jeder Seite, wo die unteren Flügel befestigt sind, zwei große Risse. Außerdem ist die Waage zu den Augen nicht richtig eingestellt, und der Rumpf füllt sich nicht richtig mit Wind. Dies hat zur Folge, dass die beiden Flügel nach vorne zusammenklappen und ein riesiger Stoffknäuel auf die Erde stürzt.

Beim Herumlaufen am Strand stelle ich dann fest, dass, wie es auch nicht anders zu erwarten war, noch eine andere Superfliege gebaut worden ist. Bauzeit für diese Fliege betrug nach Auskunft der Erbauer 160 Stunden. Diesmal wurde anscheinend rechtzeitig über die notwendigen Verstärkungen nachgedacht, denn sie fliegt nach langem Herumexperimentieren mit der Waage auch einwandfrei bei besagten 5 Bft. Allerdings müssen die Waageleinen mit mindestens 10 oder 15m Abstand am Boden befestigt werden, was bei meiner Fliege nicht nötig ist. Nach Aussagen des Erbauers reichten bei ihm die Öffnungen vom Flügel zum Körper und das Loch im Kopf nicht für eine ausreichende Belüftung des Körpers aus. Daher hat er die Augen vollständig durch Gaze ersetzt Dadurch wird eine ausreichende Füllung des Körpers erreicht. Aber leider fehlen der Fliege dann gerade diese fantastischen Rautenaugen.

In einer Nachtaktion repariere ich die beiden Stellen im Rumpf und verstärke sie (hoffentlich) ausreichend mit mehreren Lagen Spinnakernylon. Da aber leider das Wetter nicht mehr mitspielt, kann ich sie während des offiziellen Festivals nicht mehr fliegen lassen. Für die Zeit nach dem Festival habe ich mir vorgenommen, in die Profile der Flügel noch Öffnungen zu schneiden, wie beim Paraflex oder anderen Parafoils zum Beispiel. Die Profile von Peter Rieleit füllen sich manchmal nur sehr langsam mit Luft. Dieses könnte durch eine ausreichende Luftzirkulation zwischen den einzelnen Kammern erleichtert werden. Des Weiteren überlege ich, ob ich die stark belastete Stelle des Kopfsegmentes zwischen den beiden unteren Flügeln nicht noch irgendwie durch ein Gewebeband - verstärken könnte.

Fazit: Zugegeben, etwas Erfahrung mit dem Bau von Drachen sollte man schon haben, bevor man sich an die Superfliege wagt. Trotzdem ist der Bau leichter, als es die pure Größe der Superfliege vielleicht vermuten lässt. Allerdings sollten vielleicht auch die Kosten allein für das Material nicht verschwiegen werden: ca. 1000 DM (von Arbeitszeit kann man im Zusammenhang mit einem Hobby ja gar nicht reden). Und man sollte schon über etwas Zeit und auch einen genügend großen Arbeitsraum verfügen!